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Grünsfeld
Natur und Kultur - mit diesen Begriffen kann man in Grünsfeld mit seinen Ortsteilen Hausen, Krensheim, Kützbrunn, Paimar und Zimmern charakterisieren. Der Erholungssuchende und der Kunsfreund findet lohnende Ziele. Grünsfeld hat eine sehenswerte Altstadt mit den Resten einer mittelalterlichen Burg und Wehranlagen.

In der Stadtkirche St. Peter und Paul befinden sich zahlreiche Kunstschätze, darunter ein Werk Tilmann Riemenschneiders: Das steinerne Grabmal der Gräfin Dorothea von Rieneck. Das Fachwerkrathaus von 1579 is ein prächtiger Renaissancebau mit reichem Schnitzwerk. Besonders bekannt ist auch die St. Achatius Kapelle in Grünsfeld-Hausen, eine Doppeloktogon-Kapelle, die von Kreuzrittern im 12. Jahrhundert erbaut wurde. In den Ortsteilen Krensheim und Zimmern befinden sich schöne Barockkirchen.

Im ehemaligen fürstbischöflichen Amtshaus von 1596 befindet sich das Museum, dessen Schwerpunkt auf sakraler Kunst liegt. Bei diesem Fachwerkbau mit schönen Stuckdecken sowie barocken Treppenanlage handelt es sich ebenfalls um ein kulturhistorisch wertvolles Denkmal. Im Sommer (August) gibt es im Burghof Freilichttheater. Zahlreiche Konzerte und Ausstellungen während des Jahres sind Beleg für ein reichhaltiges kulturelles Leben.

An den Südhängen über der Altstadt bieten attraktive Bauplätze gehobenes Wohnen.

Auch in allen Ortsteilen steht eine große Auswahl an Bauplätzen zur Verfügung. In Grünsfeld gibt es alle Geschäfte und Handwerksbetriebe für den täglichen Bedarf. Kindergärten, Schulen, Ärzte und Apotheke sind selbstverständlich ebenfalls vorhanden.

Grünsfeld war ein ehemals bedeutender Standort der Natursteinindustrie mit Steinbrüchen und Steinverarbeitung. Heute gibt es eine vielfältige Wirtschaftsstruktur mit überwiegend kleinen und mittleren Betrieben, unter anderem aus den Branchen Getränke, Lebensmittel, Holzverarbeitung, Anlagenbau und Elektronik, sowie Software und verschiedenste Dienstleistungen.


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